Generation Y

Gastbeitrag von Tim Peter Poneleit:

Zu aller erst: was heisst Generation Y?

Generation Y beschreibt die Jahrgänge von 1980 bis 1995, also mich, die wir viele neue Ideen haben und von wenigen etablierten verstanden werden.

Wer ist diese Generation Y?

Wer sind wir? Was ist denn so anders, so besonders an uns? Wir, die heute 20-30 Jährigen, sind in einer Zeit aufgewachsen, in der Internet & Handys normal sind, es in der westlichen Welt zumindest äußerlich keinen Krieg mehr gibt und es uns materiell noch nie so gut ging. D.h. wir sind es gewohnt in Wohlstand und Freiheit zu leben.

Freiheit und Gemeinschaft

Besonders die Freiheit ist uns wichtig und alles was dazu gehört. Z.B. das erwähnte Internet. Wir sind über Social Media mit hunderten Menschen 24/7 vernetzt, meist über unsere Ländergrenzen hinaus. Wir waren fast alle schon in anderen Ländern, sind geflogen, lernen gänzlich andere Kulturen und Sprachen kennen. Zwei unserer Hauptmotive sind daher der Drang nach Freiheit und unser Gemeinschaftsgefühl. Wir lassen uns ungern einengen und lieben die Flexibilität. Auch im Beruf. Wir arbeiten selbstbestimmt, wie es uns gut tut und nicht, wie wir es vorgeschrieben bekommen. Ausgeprägte Hierarchien sind für uns fehl am Platz. Wir legen viel mehr Wert auf Zusammenarbeit als auf Konkurrenz und Wettbewerb. Unser Tun ist von Mitgefühl, Rücksicht und Weitblick geprägt. Wir achten sehr genau darauf, was unser Handeln für Folgen für andere hat, besonders für Mutter Erde. Profit auf Kosten der Natur sind sowas von out und für uns unverständlich, nicht selten sind wir Vegetarier.

Kennen Sie ein Unternehmen, das diesen Ansprüchen aus tiefster Überzeugung entspricht?

Grenzenlosigkeit & Sinnsuche

Und bei allem was wir tun, braucht es einen Sinn. Es muss einen guten Grund geben warum ich es tue. Es muss sich rundum gut anfühlen. Und Profit, Wettbewerb & mehr Macht über andere sind DEFINITIV keine guten Gründe. So ist es auch schwer uns beruflich mit Macht und Geld zu ködern.

Uns ist es viel wichtiger ein gutes Leben zu führen und es zu genießen. Und es geht noch weiter: Unser Freiheitsdrang beschränkt sich nicht auf Ort und Zeit. Auch geistig und spirituell suchen wir die Grenzen. Spiritualität zu leben heisst für mich die großen Fragen zu stellen. Wer bin ich? Woher komme ich und wozu bin ich hier auf der Erde? Gibt es Gott? Die Auseinandersetzung mit mir und dem Leben selbst. Für uns ist es normal diese Dinge im Alltag zu besprechen oder in Seminaren zu erforschen.

Voneinander lernen

Wenn die Generation Y auf die Generationen vor sich trifft, braucht es auf beiden Seiten einen wachen und offenen Geist. Wir jungen Erwachsenen können viel von der konkreten Erfahrung und dem bodenständigen Know-How der Älteren lernen. Die uns voran gegangenen Generationen dürfen sich hingegen für ganz neue (bahnbrechende und revolutionäre) Ideen und Herangehensweisen öffnen, die wir mitbringen. Und vor allem dürfen sie von uns lernen, dass wir Menschen nicht alles mit dem Verstand lösen können, viele Möglichkeiten sehen wir erst durch die Augen des Herzens.

Gemeinsam neues Erschaffen
Wir erschaffen gemeinsam Dinge, die wir uns vorher nicht mal vorstellen konnten. Jetzt zeigt sich wozu wir Menschen hier wirklich in der Lage sind. Im aller positivsten Sinne. Ich behaupte, dass in den nächsten 10 Jahren (wahrscheinlich sogar früher) alle Lebensbereiche eine komplette Transformation durchlaufen. Angefangen bei unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, über unser Bildungssystem, bis hin zu unseren Wirtschaftsstrukturen. Nicht zu vergessen unsere Technik und Forschung. Das Leitprinzip ist dabei immer: Allem zum Wohl und niemand zum Schaden.

Hier geht´s zu seinem Blog: www.lightgate.de

Generation Y

2017-07-07T22:24:39+00:00 Von |Kommentare deaktiviert für Generation Y