Führungskräfteausbildung Fulda

Transformatives Führen – Führungskräfteausbildung Fulda

Fünf Personen begegnen sich ohne Geschichte. Im ersten Moment fremdeln sie, bewerten sich, diesen Anlass hier und das Geschehen im Raum…

Feedback einer Teilnehmerin:

Führungskräfteausbildung Fulda. Jeder Moment ist spannend und herausfordernd zugleich. Reagiere ich oder agiere ich? Bin ich mir bewusst darüber was ich gerade tue oder verfalle ich dem Gedankenstrom? Sich einzulassen ist eine gute Idee. Nur spüren was der Satz, der Blick, die Bewegung des Körpers mit mir macht. Ehrlichkeit mit sich selbst in jedem Augenblick. Mehr ist es nicht. Aber auch nicht weniger. Ein ‚Training‘ in Authentizität.

Was war noch?… Ich habe Spannungen gespürt zwischen Markus und einer Teilnehmerin – wohl also meine eigene Anspannung gemerkt. Ich habe die Gruppe zwischendurch aus den Augen der mir noch ‚fremden‘ Frau gesehen, versucht bewusst bei mir zu bleiben und zugleich den Gedanken beobachtet, “ob sie sich wohl fühlt als “die Fremde“ im Raum?“.

Ich habe mich gefragt warum XY wohl hier sitzt und wohin uns das führen wird. Und dann habe ich versucht mich bewusst von „unserer Geschichte“ zu lösen und zu fühlen “warum bin ich heute eigentlich hier und wie will ich mich am Ende des Tages fühlen?“

Kurz darauf hat Markus gefragt, was wir brauchen, um uns am Ende des Tages wie ein frisch gestillter Säugling zu fühlen. Ein satter zufriedener Säugling, der schmatzend in den Armen seiner Mutter ins Land der Träume gleitet… Und dass wir heute selbst dafür sorgen, uns am Ende des Tages satt zu fühlen.

Solche „Synchronizitäten“ habe ich an diesem Tag noch oft erlebt… ich denke es, jemand anderes spricht es aus. Wir verschmelzen zu einem einzigen Körper und während der Arbeit frage ich mich „wessen Erleben ist das gerade“?

Jemand äußert einen Gedanken, ein Gefühl, Markus holt ihn oder sie in den Raum… Was JETZT da ist wird ausgesprochen. Welches Gefühl, welcher Gedanke. Markus spürt, welche Person das Bild perfekt ergänzt, durch welche Person gleich genau das fließen und sichtbar werden kann, was sich zeigen will.

Die Person stellt sich dazu und plötzlich wendet sich das Blatt. Ich versuche wieder zu verstehen „wessen Bild ist das jetzt?“ Die gleiche Frage, die sich auch eine Teilnehmerin am Anfang gestellt hat. Der Prozess, in den dem sie einen Schmerz des Verlassen seins fühlt, ich mich wieder zu der Teilnehmerin wende und ihr sagen darf „Ich sehe dich“.

Die Arbeit, die M. oder vielleicht auch wir alle als „Ihre“ Arbeit interpretiert haben… um dann zu erkennen, dass wir diesen Schmerz kollektiv teilen und lösen… ich in meiner Rolle als „ich kann ja jemanden halten, der sich „verlassen“ oder „nicht gesehen“, „abgetrennt“ oder „unverstanden“ fühlt. G. in meinen Armen. „Da ist ja jemand der mich hält“. M. beobachtend am Rand. Vielleicht mit dem Gedanken „na toll, jetzt liegen die sich da in den Armen und mich sieht wieder keiner“ bevor sie am Ende die Edelsteine überreicht bekommt, die all diese Qualität, all den Frieden dieser Szene gespeichert haben.

Nun lese ich mir das alles durch und denke „was für eine tolle Geschichte“. Das scheint ja perfekt abgestimmt zu sein oder sind es nur die Synapsen in meinem Gehirn, die sich da eine Straße bahnen, die logisch erscheint?

In jedem Fall, wieder alles ein Teil von mir und dann ist ja gut, dass es im Fluss bleibt.

Jetzt habe ich einen „Einfall“, eine „Idee“, wie es mir gelingt mich nicht zu zensieren… hahaha, ich lösche einfach nichts von dem, was ich angefangen habe zu schreiben. Die „Löschen-Taste“ wird einfach ausgelassen, es sei denn die Grammatik oder Rechtschreibung stimmt nicht…

Also, weiter gehts…
was mir gut gefällt, ist das Gespür von Markus für den Moment. Wer stellt sich jetzt in den Raum, wer kommt hinzu, wer sagt was, welcher Stein passt, welches Element, Tuch, Essen, welche Gans wird integriert. Und ich finde es sehr spannend, wie Markus diese Teile, die in dem Raum erst scheinbar „unwichtig“ scheinen in unserem Raum als „Informationsträger“ nutzt. Sie sichtbar werden lässt und ihnen „Bedeutung“ gibst.

Die Zuckerdose ist die Krönung und dann spielt es für mich auch keine Rolle mehr „wessen Arbeit“ das gerade ist, denn ich fühle mich so hmm, ja, ich lache einfach nur noch. Es ist das perfekte „Theaterstück“. Das wahrhaftigste zugleich und so so so humor- und liebevoll, dass wir alle vor lachen am Boden liegen. Allein dafür hat es sich gelohnt.

Die Zuckerdose, die in den Raum kommt, erst als Stütze für das „Masterkey-Buch“, dann als wichtigstes Element und Synonym für die „Verführung“, die „Dosis“, die das Leben lebenswert macht und zugleich zu Gift wird, wenn wir zu viel davon zu uns nehmen… Die Metapher für unsere „Selbstbestrafung“, weil wir „Gott“ verlassen, wenn wir uns den „Sinnen“, der „Sinnlichkeit“, den „Bedürfnissen“ unkontrolliert hingeben und zugleich so wundervoll einfach… unbedeutend. Es ist perfekt und ich beobachte, wie die Arbeit ohne Geschichte selbst zur „Geschichte“ wird und wir ohne „Worte der Vergangenheit“ auskommen und sich die Vergangenheit doch in jedem Augenblick spiegeln kann… wie wir aus jedem Blatt, Schokokuchen, Tuch eine neue Berufung hmm, oder einfach einen leckeren „Schweinebraten“ kreieren, der selbst den Speichelfluss im Mund der Veganer unter uns anregt…

„und löst sich was?“ frage ich mich. Ja, ich spüre, dass ich hier in diesem Raum einer Gruppenenergie begegne, die befreiend wirkt. Und das meine Zellen müde werden, nach der, ich glaube, dritten Arbeit und ich mir erlaube einzuschlafen.
Ich mich in diesem Raum mit ALL meinen Empfindungen zeigen darf und nicht verkrampft einer Arbeit zusehen muss, während ich vor Müdigkeit fast vom Stuhl kippe. Ich lege mich einfach hin und erlaube mir zu schlafen und Markus geht einfach darauf ein, deckt mich zu und bittet die anderen sich auch hinzulegen. Wir schlafen. Und auch währenddessen wirkt die Energie im Raum. Ohne etwas zu tun, ohne sich Geschichten zu erzählen…

Wer „Verbindung“ erfahren möchte, wer „authentisch sein“ erfahren möchte ist hier genau richtig

Danke Markus!


Ich bin an diesem Tag in mehreren Phasen in verschieden „Räumen“ gewesen. Was dort geschehen ist, weiss ich nicht wirklich. Ein Teil von mir ahnt es. Ich habe das Gefühl, dass in tiefen Schichten Veränderungen geschehen sind. Es fühlt sich so an, wie in anderen Dimensionen, Räumen, die mir eher nicht so bewusst sind. Oder denen ich mich sonst nicht so widme.

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich davon sprechen kann, dass alte innere „Strukturen“, Muster verändert wurden, hin zu Heilsameren. Irgendwie fühlt es sich so an. Jedenfalls sind ca. eine Woche nach der Arbeit Dinge in meinem Leben passiert, die schon sehr besonders sind und die mich zu einer Tür geführt haben, nach der ich jahrelang gesucht habe.

Und es gab ein, zwei Momente, in Begegnungen mit anderen Teilnehmern, in denen nicht der „Mensch“ vor mir stand, sondern ein Wesen, welches viel „größer“, trifft es nicht ganz, ehr „weiter“ (im Sinne von größerer Weite) war, als eben auf den leiblichen (materiellen, dualen) Körper beschränkt. In mir gibt es Freude darüber, mit diesen anderen „Räumen“ mehr in Kontakt zu sein. Ich danke Dir, Markus, für den Raum den Du mit Deinem Sein zur Verfügung gestellt hast.

Gesa

Führungskräfteausbildung Fulda

2017-11-08T14:16:36+00:00 Von |Kommentare deaktiviert für Führungskräfteausbildung Fulda