Systemische Beratung „Die Probleme, die es in der Welt gibt, können nicht mit den gleichen Denkweisen gelöst werden, die sie erzeugt haben.“ (Albert Einstein) Linearität, die monokausale Ursache -> Wirkungsbeziehung, bestimmt unser abendländisches Denken. Dieses Prinzip, das sich bei Newton in seiner Lehre der Mechanik niedergeschlagen hat, bestimmt heute die meisten Bereiche unseres Lebens. Auf diesem sehr erfolgreichen Prinzip fußt die gesamte industrielle Revolution. Heute erleben wir die Grenzen dieser monokausalen Denkweisen. Reformen werden nicht angegangen, Veränderungen, wenn sie dann doch geschehen, werden als chaotisch und nicht steuerbar erlebt, Projektpläne haben immer weniger mit der Wirklichkeit "Projekt" zu tun. Das lineare Denken setzt bei dem offensichtlichem Symptom an, der ungeliebten Verhaltensweise, dem Widerstand im Unternehmen. Der Kunde fängt sich eine Diagnose ein und darauf aufbauend werden die Maßnahmen eingeleitet. Funktionieren diese nicht im ersten Anlauf werden die Anstrengungen verdoppelt, getreu dem Motto "mehr desselben". Die Grenzen dieser Vorgehensweise spüren wir heute überall. Veränderungen lassen sich nur schwer steuern.
Das Rechteck stellt eine triviale Maschine dar, deren Funktion es ist, eine Ursache mit einer bestimmten Wirkung zu verknüpfen. Die Trivialität besteht in der monokausalen Verknüpfung von Urasche und Wirkung. Die Maschine steht hier als Metapher für viele Lebensbereiche. Projektpläne werden nach diesem Prinzip erstellt, Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter durchgeführt, Fusionen organisiert oder Coachinggespräche geführt bei denen der Coach "seine Erfahrung" weiter gibt.
Die triviale Maschine wird um den Zustand Z erweitert. Dieser zeigt an, dass die Maschine zu unterschiedlichen inneren Zuständen fähig ist. Ohne den inneren Zustand Z zu kennen ist es nicht mehr möglich, das Verhalten der Maschine kausal zu erklären. Die Möglichkeiten werden unbegrenzt. Die Prozesse laufen zirkulär ab, sie reagieren auf neue Inputs mit neuen Outputs in unendlichen Schleifen. Was heißt das konkret für Ihr Unternehmen? Nehmen wir an, Ihr Außendienst ist unmotiviert und es gab schlechte Quartalszahlen. Die lineare Handlungsweise würde dieses Problem mit Gegenmaßnahmen wie Motivationstrainings und einer Marketing-Offensive lösen. Das systemische Denken begreift diese Probleme als Chance und forscht nach, ob es wirklich stimmt dass die mangelnde Motivation des Außendienstes für die schlechten Quartalszahlen verantwortlich ist – und lässt auch die umgekehrte Möglichkeit zu: Die schlechten Quartalszahlen sind für die mangelnde Motivation der Mitarbeiter verantwortlich. So könnte der Außendienst bereits geahnt haben, dass seine Kunden (z.B. aus internen Gründen) weniger bestellen. Aus Angst, diese Prognose zu kommunizieren, zieht sich der Außendienst lieber in sich selbst zurück und wirkt von außen betrachtet unmotiviert. Durch systemisches Begreifen lassen sich komplexe Strukturen in Unternehmen wahrnehmen und eröffnen auf der Grundlage von Hypothesen die Möglichkeit zu Interventionen, die Veränderungen beim Klientensystem bewirken. Diese Methodik eignet sich sowohl im Einzelcoaching als auch bei der Begleitung von unternehmensweiten Veränderungsprozessen. Evolution Management nutzt dabei speziell Methode der integralen Forschung. Eine Verbindung von Quantenphysik und der Psychologie Jungs finden Sie hier: Werner Held, Jung, Sheldracke und die Quantenphysik Lineares vs. systemischen Denkens
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