Integrale Forschung
Einführung
Ken Wilber befasst sich mit der Zusammenführung von Philosophie, Wissenschaft und Religion, den Erfahrungen der Mystiker und der Meditation mit denen der modernen Forschung. Integral-Coaching z.B. ist die Synthese aus dem Wissen der Persönlichkeits- und Bewusstseinsforschung und den Erkenntnissen der traditionellen östlichen Lebensphilosophien.
Evolution Management unterstützt diese Entwicklung und arbeitet mit im Arbeitskreis Ken Wilber und der Integralen Initiative in Frankfurt am Main. Durch dieses Bestreben enstand die wissenschaftliche Arbeit von Fetiye Sisko "Die systemische Organisationsaufstellung als Analyseinstrument zur Beurteilung der Internalisierung von Werten in Unternehmen" in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Personalwirtschaft in Frankfurt am Main.
Die Integrale Psychologie Ken Wilbers bietet eine Erweiterung der Systemischen Forschung. Ein integrales Modell zum Verständnis der menschlichen Psyche muss über den Alleingültigkeitsstreit divergierender Schulrichtungen hinauswachsen. Das integrale Modell bietet allen ernstzunehmenden Theorien und Therapien ihren Platz in einer Landkarte der menschlichen Psyche. Erstmals bietet sich die Möglichkeit, so grundlegend unterschiedliche Vorstellungen der menschlichen Psyche, wie die der östlichen Traditionen und der westlichen Forschung in einem Modell nebeneinadner gleichberechtigt existieren zu lassen.
Das 4 Quadranten Modell Ken Wilbers bietet jedem einem Rahmen für seine persönliche integrale Praxis. Die Idee ist, alle Hauptfähigkeiten und –dimensionen von Körper und Geist des Menschen zugleich zu üben – physisch, emotional, mental, sozial kulturell, spirituell. Vorraussetzung für eine „gesunde“ Entwicklung ist die gleichberechtigte Integration aller Quadranten.
Die Quadranten beschreiben jeweils eine grundlegende Sichtweise des „in der Welt seins“.

Der Quadrant links oben, individuell subjektiv, die individuelle Schau nach innen: Alle Formen der Meditation, Introspektion, Psychotherapie, Kontemplation und Spiritualität beschreiben den inneren, unsichtbaren Raum des Menschen, oder kurz die östliche Sichtweise der Dinge.
Der Quadrant links unten, kulturell kollektiv, die kollektive Sicht nach innen: Firmen-(kulturen), Wir-Gefühl, Kommunikation, das kollektives Unbewusste, Beziehungen, Symbole und das morphogenetisches Gitter sind einige Elemente dieses Quadranten.
Der Quadrant rechts oben, individuell objektiv, die individuelle Schau nach außen: Beobachtungen, Empirie, Wissenschaft, Objektivität, Verhaltenstrainings, Ernährung, Motorik, Körper, Outfit, Gehirn und Gene sind Schlagworte dieses Quadranten, oder kurz die westliche Sichtweise der Dinge.
Der Quadrant rechts unten, kollektiv sozial, die kollektive Sicht nach außen: Logo, Firmengebäude, Statistiken, Verkehrssysteme, Personalstand, Krankenstand, Systemtheorie, Marktforschung, Muster, Gesetze, Gesellschaftssysteme, Marketingprozesse und Rituale sind Beispiele ein „funktionales passen“ herbeizuführen.
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